Nachlese aus dem Fachbereich Deutsch


Rückblick auf den Rezitatorennachmittag - eine Chronologie

 

Lehrersicht

Schülersicht

Anfang September:

Wie in jedem Schuljahr haben wir Deutschlehrer in allen Klassen            

 geworben. Es ist eine lange Tradition, dass sich im Oktober die-

jenigen freiwillig treffen, die gern Gedichte vortragen. 

Anfang September: Der Termin für den Rezitatorennachmittag steht. Der 15. Oktober. Dort kann man sich meist mit ein bisschen Mühe eine gute Note  und Anerkennung verdienen. Robert und ich nehmen einen Dialog aus der „Antigone“.

Mitte September:                                                                       

Wir Deutschlehrer fragen nach. Welche Textauswahl ist getroffen?                        Wer kommt ganz sicher zur Veranstaltung?

Ende September: Wir werden von Frau Lienshöft erinnert. Bisher haben wir nicht viel getan… .Aber es ist ja noch Zeit.

Anfang Oktober:                                                                          

Die jungen Leute der Oberstufe lassen sich kaum „in die Karten“ schauen. Noch wollen sie keine Hilfe und keine Nachfragen, ganz im Gegensatz zu den Siebtklässlern.

 

Ein paar Tage später:                                                                  

Die Gedichte stehen fest, wir werden konsultiert, um Empfeh-lungen z.B. zur Betonung zu geben. Die Nervosität wächst.   

12.10.: Robert meldet sich krank. Ich muss umdisponieren. Bloß gut, dass ich noch nicht zu viel getan habe.

 

14.10.: Drei Tage lang nur Erich Kästner. Ich habe das Gedicht drauf. Hoffentlich bin ich morgen nicht zu nervös und vergesse etwas.

15.10.14                                                                            

Ein herbstlich geschmückter Raum füllt sich. Deutschlehrer als Jury            und im Publikum, eine Vertreterin der Schulleitung … und aufgeregte Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 7-12. Und sie machen ihre Sache prima mit den Texten berühmter Dichter

oder Selbstgeschriebenem. Am stärksten überzeugen Marica Komarow (7/5) und Alexander Böhm (12/4). Sie erhalten das Prädikat „Mit Auszeichnung teilgenommen“.           

Die Fachschaft Deutsch ist stolz auf alle diesjährigen Teilnehmer.

                                                                                                                                             

15.10.   13.00Uhr: Da sitzen ja die anderen Mitschüler. Recht viele aus Klasse 7 und 8. Also dann!

15.10.    15.00 Uhr: Das Gedicht lief gut und den kleinen Aussetzer hat wohl niemand  bemerkt. Ich bin zufrieden und die Jury offensichtlich auch. Beim Überreichen der Urkunde hat mir Frau Lieffertz als Schulleitungsmitglied gratuliert. Und sie ist eigentlich nicht so leicht zu begeistern.

 

                                                                                                                                                                                            

 

 

Alexander Böhm  12/4