Inklusion als Prozess

Am 17.03.2015 fand auf Initiative der Schulleitung des GAT eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema Inklusion statt. Dazu hatten wir die Kolleginnen und Kollegen des regionalen Netzwerkes und die  Eltern unserer Schülerinnen und Schüler  eingeladen. Über das große Interesse an der Veranstaltung haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns dafür, unser Lehrerzimmer war brechend voll.

 

Inklusion - dieses geradezu magische Wort und die damit verbundene fantastische Idee, das alle Menschen ein gleiches Recht und eine gleiche Pflicht in Bezug auf gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet, hat uns gewissermaßen „kalt“ erwischt.

Inklusion ist natürlich ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag. Dennoch richtet sich das Hauptaugenmerk sowohl der Öffentlichkeit, als auch der Politik vielfach in erster Linie auf die schulische Inklusion.

Selbstverständlich sind wir für Inklusion, auch wenn wir noch nicht so genau wissen, was das eigentlich ist. Dagegen zu sein bedeutete das gesellschaftliche „Aus“ und schließlich ist sie inzwischen auch politisch „verordnet“. Und bei allem guten Willen, bei allem Engagement und auch Enthusiasmus, den wir aufbringen, ist gerade das unsere größte Herausforderung in der Praxis. Viele hatten noch nie Berührungspunkte mit Menschen mit Behinderungen. Da gibt es Unsicherheiten, Ängste und Vorbehalte.

Ralph Büsing (Dipl. Sozialpädagoge), hat uns in einer etwa 80 minütigen Veranstaltung dieses sehr komplexen Thema nicht nur näher gebracht, sondern uns darüber hinaus dabei geholfen, unsere eigenen Einstellungen zu hinterfragen. Dafür danken wir Herrn Büsing sehr herzlich.

Dem Gesamtelternrat, insbesondere Frau Kolwig, gilt unser Dank für die augezeichnete kulinarische Versorgung an diesem Tag.

Geplant sind weitere Fortbildungsveranstaltungen, die uns auf dem Weg zu einem inklusiven Unterricht begleiten sollen.