Jugendliche erkunden Sternenhimmel

Grevesmühlen - Am Dienstag, dem 29.10.13, begab sich die Klasse 9/4 des Gymnasiums am Tannenberg aus Grevesmühlen auf Exkursion zur Schweriner Sternwarte. Gespannt und voller unterschiedlichster Erwartungen fuhren sie mit dem Bus zum Planetarium. Begleitet wurde die Gruppe von Herrn Bruno, einem Lehrer des Gymnasiums. In Schwerin angekommen, wurden sie herzlichst von Herrn Miez begrüßt und konnten sich dann gleich in einen runden Raum mit Deckenkuppel begeben. Dort bekamen sie von ihrem Organisator eine sehr informative und spannende Einführung in das Universum.
Mit Hilfe des Projektors ZKP 2 können 6.000 Lichtpunkte gleichzeitig gezeigt werden. Damit bekamen die Schüler eine bildliche Vorstellung der Weiten des Universums. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die berühmtesten Teleskope, die es auf der Welt gibt, eingegangen. Dies sind z.B. das Yerbs-Observatory, das Very Large Teleskop aus Chile oder das größte Radioteleskop, das sogar in Deutschland steht.
Auch an dem nächsten großen Thema des Vortrages, den Sternbildern, fanden die Jugendlichen Interesse. Sie waren sehr beeindruckt, wie genau die Sternbilder dargestellt werden konnten. Ihnen wurden unteranderem die Sternbilder Großer Hund, Stier, Schwan, Orion, kleiner Wagen/ Bär und großer Wagen/ Bär sowie die Planeten unseres Sonnensystems erläutert.
Als die Nacht simuliert wurde, konnten sie jeden einzelnen Stern noch besser erkennen. Abschließend stieg die Gruppe den Sternwartenturm empor, um sich dort die Fernrohre anzusehen. Die Beobachtungsinstrumente der Sternwarte sind ein Coudè Refraktor, ein Spiegelteleskop und ein Ha –Teleskope (zur Beobachtung der Sonne). „Eine sehr informative und lehrreiche Fahrt. Besonders die Darstellung der Sternbilder hat mir gut gefallen. Schade war, dass wir aufgrund der natürlichen Verhältnisse nicht durch das Fernrohr sehen konnten. Ich würde dennoch jedes Jahr wieder in ein Planetarium fahren. " so Anne Schuster, eine Teilnehmerin an der Exkursion.
 
- Anne Schuster -

Astroexkursionen der 9. Klassen

Am Montag, den 22. Oktober 2012 fuhren wir, die Klasse 9/4 nach Schwerin. Wir kamen um 10.15 Uhr mit dem Bus an. Dort besichtigten wir das Planetarium und Herr Bartels, der ehrenamtlich dort arbeitete, zeigte uns mithilfe des Kleinplanetariums 2, den Himmel mit allen seinen Himmelskörpern.

Wir erfuhren viel über die Sternbilder und ihre Geschichten, über Sterne und anderes. Wir lernten wie man die Position eines Sternes genau bestimmen kann. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man das mithilfe von anderen Sternen machen, die bekannt sind und dem anderen sehr nahe liegen. Aber zum anderen mit einem Raster. Dazu mussten wir jedoch erst einmal ähnlich wie bei einem Koordinatensystem die Achsen festlegen. Die Horizontlinie, das Azimut, war die Bezugslinie. Dazu kommt die Höhe. Sie gibt die Entfernung zwischen Beobachter und Standort des Sterns an. Es gibt auch ein System das Ortsabhängig ist. Dabei steht der Beobachter im Mittelpunkt und senkrecht über ihm ist der Zenit. Aber nicht alle Sterne ändern ihre Koordinaten, wenn der Beobachter sich bewegt. Solche Sterne heißen ‚, Zirkumpolarsterne‘‘. Wichtige Sterne sind der kleine Wagen, der große Wagen und Kassiopeia.

Die Wände des Raumes waren gewölbt und hatten einen Durchmesser von 8m die Kuppel war 6m hoch. Somit konnte man jedes Wort verstehen. Auch wenn das Planetarium 50 Jahre und das Kleinplanetarium2 30 Jahre alt sind, gefiel es mir sehr. Durch die Kuppel sah der Sternenhimmel noch echter aus und man dachte wirklich man würde nachts in den Himmel sehen. Es hat sich gelohnt diesen Ausflug zu machen, denn man konnte sehr viel neues Wissen erlangen. Mir gefiel es nicht so, dass man die meiste Zeit nach oben starren musste, da nach kurzer Zeit auch der Nacken schmerzte und schade fand ich es auch, dass wir den Turm nicht mehr besichtigen konnten, was mich sehr interessiert hätte.

Nach dem Vortrag von Herrn Bartels verabschiedeten wir uns und fuhren zu Mc Donald’s um noch etwas zu essen, dann ging es nach Hause. Um ca. 13 Uhr waren wir dann wieder in Grevesmühlen.
Ich fand den Tag sehr gut.

Rike Sophie Prill

Astronomie

 

"Ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer Schritt für die Menschheit! (Neil Armstrong 1963)", "Und sie dreht sich doch! (Galileo Galilei 1642)".
Kommen ihnen diese Sätze nicht auch bekannt vor?
Den Schülern des Gymnasiums am Tannenberg geht es da nicht anders.
Im Rahmen des einjährigen Astronomiekurses erfahren sie viel Wissenswertes über das Universum, unser Sonnensystem und lernen die Methoden von Genies wie Kepler oder Newton kennen und anzuwenden. 
 

 
Sternenkarte
Sternenkarte

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