Vorabhinweise Abitur 2013

SOZIALKUNDE

I: Struktur der Prüfungsaufgaben

Formales:

Die Schüler erhalten zwei Aufgabenblöcke, von denen sie einen wählen können und komplett bearbeiten müssen. Unter grundlegendem Anforderungsniveau (Fachanforderungen)
stehen ihnen 240 Minuten, unter erhöhtem Anforderungsniveau (Hauptfachanforderungen)
300 Minuten zur Bearbeitung zur Verfügung. Hinzu kommen je
30 Minuten Einlesezeit, die auch der Wahl des Aufgabenblocks dienen. Schüler, die unter erhöhtem Anforderungsniveau schreiben, erhalten neben den Aufgaben „Fachanforderung“ aus dem Klausurmaterial erwachsende, fortführende Aufgaben im Anforderungsbereich II/III der EPA Sozialkunde. Die Bewertung erfolgt in Gewichtungseinheiten für einzelne Aufgabenteile, die bei tlw. gleicher Aufgabenstellung für Schüler je nach Fach- und Hauptfachanforderungsniveau differieren.

Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler:

Es wird erwartet, dass Schüler in der Lage sind, Teilbereiche des Faches Sozialkunde miteinander zu verbinden, Hypothesen zu äußern, wissenschaftliche Vorgehensweisen anzuwenden, begründete Standpunkte zu Phänomenen oder Ansichten einzunehmen und Grafiken, Schaubilder und Karikaturen zu beschreiben und zu interpretieren. Hierbei wird davon ausgegangen, dass oben genannte Fähigkeiten bei Schülern, die unter Hauptfachanforderungen schreiben, intensiver ausgeprägt sind.

Hilfsmittel:

Duden der deutschen Rechtschreibung, Grundgesetz (unkommentiert)

II: Inhaltliche Hinweise

Die nachfolgenden inhaltlichen Hinweise gelten für Fach und Hauptfach.

(A) Politisches System der Bundesrepublik Deutschland 

Vertiefend zu behandeln:
Zivilcourage und Zukunft der Demokratie; Artikel 20 GG; Grenzen nationaler Politik im Kontext internationaler Entwicklungen; Staatliche Handlungs- und Reformfähigkeit am Beispiel Energiepolitik.

(B) Recht

Vertiefend zu behandeln:
Menschenrechte; Legalität und Legitimität; Funktionen des Rechts; zentrale Probleme des modernen Rechtsstaats am Beispiel Strafrecht inklusive Straftheorien.

(C) Gesellschaft

Vertiefend zu behandeln:
Gesellschaftsmodelle; Dimensionen sozialer Ungleichheit (besonders Bildung – Bildungspolitik, Sozialstruktur); Pluralisierung von Lebensformen; Wertewandel; gesellschaftlicher Wandel; Ausgestaltung und Reformen des Sozialstaates

 

(D) Internationale Politik/Wirtschaft

Vertiefend zu behandeln:
Internationale Ordnungsstrukturen (vor allem UNO, UN-Charta); Durchsetzung internationalen Rechts (auch UN-Mandate); Chancen und Risiken des europäischen Einigungsprozesses (vor allem aktuelle Geschehnisse)



Fachbereich Sozialkunde/ AWT

Der Beitrag  des Unterrichtsfaches Sozialkunde zum Kompetenzerwerb

Im Unterrichtsfach Sozialkunde ist es Hauptziel, dass junge Menschen die Fähigkeiten entwickeln,
sich in der modernen Gesellschaft zu orientieren, politische, gesellschaftliche,rechtliche und wirtschaftliche
Fragen und Probleme kompetent zu beurteilen, sich in öffentlichen Angelegenheiten auf einer
demokratischen Grundlage zu engagieren und Mitverantwortung für die Angelegenheiten des
Gemeinwesens im Sinne einer gerechten, solidarischen und demokratischen Zivilität zu übernehmen…“

„Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Unterrichtsfach Sozialkunde im Hinblick auf Demokratiefähigkeit
und politische Mündigkeit folgende Kompetenzen:

Urteilskompetenz
Handlungskompetenz
Methodenkompetenz"
(Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern:
Rahmenplan Sozialkunde 2006,S.6f.)

Unsere Fachschaftsmitglieder:

Frau Lieffertz

Herr Pohla

Herr Möller

"Der interessanteste und nachhaltigste Unterricht gelingt außerhalb der Klassenzimmer"

Jugend Debattiert (Bilder)

Auch Philipp Franikowski erzielte einen bemerkenswerten 6. Platz.
Vor dem Wettbewerb noch ein bischen Motivation durch den Fantrupp!
Zuversichtliche Blicke bei den Kandidaten...
... und auch bei den Juroren!
Bilder direkt aus den Debatten.
 
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