Aufgaben

Die Verwirklichung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule erfordert eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Lehrern, Erziehungsberechtigten, Schülern und den sonstigen am Schulwesen Beteiligten sowie deren Mitwirkung an den Entscheidungen und Maßnahmen der Schule.

Die Schulkonferenz berät und beschließt über alle wichtigen Fragen der Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern, Erziehungsberechtigten und deren Vertretungen.


Die Schulkonferenz ist für folgende Entscheidungen zuständig:

- Koedukation
- Abweichung von der Stundentafel
- jahrgangsstufenübergreifender Unterricht in der Grundschule
- Einrichtung besonderer Angebote
- Durchführung eines Schulversuchs, Einrichtung einer Versuchsschule
- Schulprogramm
- Ganztagsschule
- kooperative Bildungs- und Erziehungsangebote



Die Schulkonferenz entscheidet ferner über:

- Einrichtung und Umfang von freiwilligen Schulveranstaltungen
- Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Lernerfolgskontrollen
- die Vereinbarung von Schulpartnerschaften
- Grundsätze für die Durchführung von Klassenfahrten und Wandertagen
- eine Schulordnung zur Regelung des geordneten Ablaufs des Schulbetriebs
- die Pausen- und Mittagsverpflegung sowie das Aufstellen von Getränke- und
Speiseautomaten
- Namensgebung



Die Schulkonferenz ist anzuhören:

- vor der Bestellung eines Schulleiters
- vor vorzeitiger Beendigung eines Schulversuchs
- vor Entscheidungen über die Schulorganisation, insbesondere die Erweiterung, Teilung,
Zusammenlegung und Schließung der Schule sowie vor Entscheidungen über größere  
bauliche Maßnahmen
- vor der Verlegung von Schulbereichen, Jahrgangsstufen oder einzelnen Klassen an  
eine andere Schule oder in andere Gebäude außerhalb des Schulgeländes,
- vor wichtigen, die Schule betreffenden Entscheidungen des Schulträgers über die
Schülerbeförderung und Schulwegsicherung


Quelle:   Schulgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern (Schulgesetz - SchulG M-V)