Acht Schüler des GAT meistern die Französischprüfung

Zu Beginn des Jahres hatten sich auch in diesem Jahr eine ganze Reihe von Französischschülern des GAT der Prüfung für das Sprachdiplom DELF gestellt.

Das DELF ist das international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es wird vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt. Zur Prüfung in Schwerin gehört neben einem schriftlichen auch ein mündlicher Teil, in dem die Teilnehmer ihre Kenntnisse auf unterschiedlichen Niveaustufen unter Beweis stellen müssen. 

Mit Unterstützung von Simone Burgold hatten sich die diesjährigen Teilnehmer intensiv vorbereitet und erreichten beeindruckende Leistungen auf den Niveaustufen A1 bis B1.

Ein Dank geht an den Förderverein des GAT, der auch in diesem Jahr die Teilnahme finanziell unterstütze!

Den folgenden Teilnehmern gratulieren wir zu bestandenen Prüfung - Toutes nos félicitations! 

Lorenz Asiinwe Rath (10/3)

Dustin Fehratovic (10/4)

Saskia Henning (11/1)

Luise Scheufler (11/1)

Laura Sisanin (11/2)

Clara Jahnke (12/2)

Anna Seidensal (12/2)

Samanta Maaß (12/1)

 

L. Heimrich

Lauras Erfahrungsbericht vom Frankreichaustausch

Ich bin sehr sprachbegeistert und liebe es, andere Länder zu bereisen. Da ich die französische Sprache sehr mag und vorher erst einmal mit meiner Familie in Frankreich gewesen bin, habe ich mich für diesen Austausch entschieden.

In meiner Zeit in Frankreich wollte ich vor allem meine Sprachkenntnisse verbessern, das Land kennenlernen und selbstständiger werden. Allerdings war ich auch sehr interessiert die französische Kultur kennen zu lernen.

Am 01.04.2019 kam Chloé für 3 Monate zu uns. Am Anfang tat sie sich schwer und redete nicht ganz so viel. Mit der Zeit wurde dies aber viel viel besser. Wir machten viele Ausflüge und verbrachten auch ein paar Tage in Berlin und Hamburg, wo wir uns das Brandenburger Tor und den Hamburger Hafen ansahen. Zum Ende hin, schien es als wäre Chloé meine Schwester und so fiel es mir und meiner Familie schwer sie zurück nach Frankreich gehen zu lassen.

Im Herbst war es nun an mir nach Frankreich zu gehen. Der Beginn meines Auslandsaufenthalts fing für mich damit an, mich von meiner Familie und Freunden zu verabschieden, was selbstverständlich nie einfach ist. Doch als ich bei meiner Familie angekommen war, wusste ich, dass all diese Sorgen umsonst waren. Ab diesem Zeitpunkt war alles nur noch neu und faszinierend für mich. Ich fühlte mich, als hätte ich mich damit für ein neues Leben entschieden, dafür eine neue Welt kennen zu lernen. Mein Alltagsrhythmus änderte sich komplett und anfangs bereitete mir das Probleme. Damals noch fremde Menschen wurden zu meiner Familie und zu meinen Freunden. Ich verbrachte auch viel Zeit mit der kleinen Schwester meiner Austauschpartnerin (Emma).

Ich besuchte dieselbe Klasse wie Chloé. Sie geht in die 9. Klasse und so hatte ich einen Vorteil, da ich die 10. Klasse besuche. Im Unterricht war es, besonders zu Beginn trotzdem relativ schwierig für mich mitzuarbeiten, da mir das Fachvokabular fehlte und ich teilweise den Unterrichtsstoff langweilig fand. Jedoch schaffte ich es nach einiger Zeit mich zu integrieren und dem Unterricht zu folgen. Im Sprachunterricht konnte ich mich allerdings gut einbringen. Besonders im Deutschunterricht durfte ich der Lehrerin assistieren und konnte meinen Mitschülern helfen. Auch der Englischunterricht fiel mir relativ leicht, da unsere Schule in Deutschland weit  mit dem Stoff voraus war.

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Mit dem Brigitte Sauzay-Programm nach Frankreich

Wie jedes Jahr haben Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen die Möglichkeit, am individuellen Frankreichaustausch über das Brigitte Sauzay Programm teilzunehmen. Für drei Monate geht es dann an eine französische Schule. Einzige Bedingung: Ein Gegenbesuch eines französischen Schülers, der während seines Aufenthalts in Deutschland untergebracht wird.

Interesse geweckt? Dann einfach an die Französischlehrer wenden oder sich unter sauzay.bildung-mv.de informieren.

 L. Heimrich