Featured

Erasmus+ in Frankreich: Eine Woche voller Begegnungen, Abenteuer und großer Momente

Teilnehmende aller Länder

Nach vielen Monaten gemeinsamer Arbeit war es endlich so weit: Die letzte Mobilität unseres Erasmus+-Projekts führte uns nach Frankreich. Schon die Anreise wurde zu einem Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Unser erster Halt war die französische Hauptstadt Paris, oder umgangssprachlich auch Paname genannt. Nachdem wir tagsüber die beeindruckende Architektur und das moderne Finanzviertel La Défense erkundet hatten, erwartete uns am Abend ein ganz besonderer Moment:

Als die Dunkelheit hereinbrach, begann der Eiffelturm zu glitzern. Tausende funkelnde Lichter verwandelten das Wahrzeichen in ein spektakuläres Schauspiel und sorgten für den perfekten Auftakt unserer Reise.

Am nächsten Tag erreichten wir unsere französische Partnerschule, wo wir herzlich von unseren Gastgeberfamilien empfangen wurden.

Im Mittelpunkt der Woche stand das Thema Nachhaltigkeit. So besuchten wir verschiedene Unternehmen in der Region und erhielten spannende Einblicke in nachhaltiges Wirtschaften. Besonders beeindruckend war eine Recycling-Anlage, in der wir verfolgen konnten, wie aus Abfällen wieder wertvolle Rohstoffe gewonnen werden. Ebenso interessant war der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs, der den gesamten Weg „vom Korn zum Öl“ zeigte und dabei auf umweltfreundliche Produktionsmethoden setzt. Die gewonnenen Eindrücke hielten wir fest und nutzten sie für unseren „Newspaper“.

Ein echtes Highlight war der Ausflug an die Atlantikküste. Dort konnten wir nicht nur die frische Meeresluft genießen, sondern uns auch selbst auf die Wellen wagen. Für viele von uns war das Surfen im Atlantik eine völlig neue Erfahrung. Nach den ersten eher wackeligen Versuchen gelang es immer mehr Schülerinnen und Schülern, einige Meter auf dem Brett zu stehen, das mit viel Jubel gefeiert wurde.

Auch journalistisches Arbeiten spielte eine wichtige Rolle. In internationalen Gruppen beschäftigten wir uns mit der Gestaltung einer Zeitung, recherchierten Informationen, verfassten Texte zu den besuchten Unternehmen und schrieben gemeinsam ein Editorial. Dabei lernten wir nicht nur viel über Medienarbeit, sondern auch darüber, wie bereichernd und zugleich herausfordernd die Zusammenarbeit über Sprach- und Ländergrenzen hinweg sein kann.

Den Höhepunkt der gesamten Woche bildete jedoch die große Abschlussshow im Amphitheater des Lycée Bel Air. Bereits seit Beginn des Aufenthalts hatten wir in Workshops für Tanz, Musik und Street Art geprobt und an unserem gemeinsamen Auftritt gearbeitet. Nach einer Generalprobe am Nachmittag wurde es am Abend ernst: Vor einem begeisterten Publikum präsentierten die Teilnehmenden aus allen drei Ländern ein buntes, kreatives und mitreißendes Programm. Die Atmosphäre im Saal war fantastisch. Musik, Tanz, Kunst und internationale Freundschaft verschmolzen zu einer Show, die eindrucksvoll zeigte, was Erasmus+ möglich macht. Einen Ausschnitt dieser Aufführung werden wir auch am letzten Schultag im Rahmen der Bestenehrung präsentieren. Darauf dürfen sich alle schon jetzt freuen!

Viel zu schnell hieß es schließlich Abschied nehmen. Auf der Rückreise legten wir noch einen Zwischenstopp in Brüssel ein. Natürlich durfte ein Besuch des berühmten Manneken Pis nicht fehlen. Außerdem stärkten wir uns mit typisch belgischen Pommes frites und leckeren Gaufres, bevor wir die Heimreise nach Deutschland antraten.

Was bleibt, sind viele Freundschaften, spannende Erfahrungen, wertvolle Einblicke in andere Kulturen und zahlreiche gemeinsame Erinnerungen. Unsere letzte Erasmus+-Mobilität war ein würdiger Abschluss eines Projekts, das uns gezeigt hat, wie Europa durch Begegnungen, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis zusammenwächst.

Wir wünschen uns, dass auch zukünftige Schülergenerationen die Möglichkeit erhalten, an solch bereichernden Projekten teilzunehmen und Europa auf diese besondere Weise zu erleben, da es viel mehr als nur eine Klassenfahrt oder Schüleraustausch war.

Unser größter Dank gilt allen Lehrkräften, die dieses Projekt über die zwei Jahre hinweg mit großem Engagement begleitet und ermöglicht haben. Insbesondere möchten wir unserer Klassenlehrerin Frau Hocke, Herrn Timm und Frau Wetter danken, die mit viel Einsatz, Geduld und Herzblut unzählige organisatorische Herausforderungen gemeistert, Begegnungen ermöglicht und diese Mobilitäten zu unvergesslichen Erfahrungen gemacht haben. Ohne ihr außerordentliches Engagement wäre dieses Erasmus+-Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen.

 

C. Timm

Gruppenbild ParisTanzaufführungGruppenbild Surfen